Robert Brack

Robert Brack, geboren 1959 in Fulda, lebt seit 1981 in Hamburg. Seit 1988 veröffentlicht er Kriminalromane, zunächst eine Krimi-Trilogie um Polen und polnische Exilanten im Westen.

Weitere Romane zu politischem und/oder historischen Themen folgten, darunter „Und das Meer gab seine Toten wieder“ über einen Hamburger Polizeiskandal im Jahr 1931, der zur Auflösung der Weiblichen Kriminalpolizei führte, und „Blutsonntag“ über die dramatischen Ereignisse am 17. Juli 1932 in Altona. Beide Romane wie auch die zeitgenössische Serie um die Privatermittlerin Lenina Rabe werden aus weiblicher Perspektive erzählt.

Seine aktuellen Bücher „Dammbruch“ und „Blizzard“ handeln nicht nur von einer Sturmflut und einer Schneekatastrophe, sondern auch von Ereignissen der deutschen Vergangenheit, die ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen.

Im Herbst 2022 erscheint „Noir Arabica“, ein ironischer Thriller um die Zerrissenheit von Identität. Bracks Romane standen mehrfach auf der Krimi-Bestenliste, er wurde mit dem Deutschen Krimipreis und dem „Marlowe“ der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet.

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Wem gehört Identität?
Grenzen(losigkeit) der Literatur
Moderation: Mithu Sanyal (Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin)